Arbeitsweise
NARM
NARM® (NeuroAffective Relational Model) wurde von Laurence Heller entwickelt und richtet sich speziell an Menschen mit Entwicklungs- und Bindungstrauma. Im Zentrum steht die Frage, wie frühe Beziehungserfahrungen unsere Beziehungsfähigkeit, unser Selbstgefühl und unser Nervensystem heute prägen.
NARM verbindet ein psychodynamisches Verständnis mit körperlicher Wahrnehmung. Die Arbeit ist ressourcenorientiert und gegenwartsfokussiert – statt das Trauma zu durchleben, werden alte Überlebensstrategien und ihre heutigen Auswirkungen sichtbar gemacht und behutsam verändert.
Fragen und Antworten
Für wen ist NARM geeignet?
NARM eignet sich besonders bei Bindungstrauma, frühen Vernachlässigungserfahrungen, „diffusen" Beziehungsschwierigkeiten und einem Gefühl, „nicht ganz im eigenen Leben anzukommen". Bei akuter Schocktrauma-Symptomatik wird oft mit anderen Methoden begonnen.
Wie unterscheidet sich NARM von klassischer Trauma-Konfrontation?
NARM arbeitet nicht mit Re-Traumatisierung oder Konfrontation des belastenden Ereignisses. Stattdessen werden in der Gegenwart aktive Überlebensstrategien (z.B. Rückzug, Anpassung) erforscht und gewürdigt – als das, was sie einmal geleistet haben – und neue, stimmigere Verhaltensweisen erprobt.
Wie lange dauert ein NARM-Prozess?
Beratung in Entwicklungs- und Bindungstrauma ist meist ein längerfristiger Prozess. Erste Veränderungen sind oft nach wenigen Monaten spürbar; eine tiefere Integration braucht häufig ein bis zwei Jahre.
Unsere Beratenden für NARM
Diese Beratenden mit besser:lieben-Matching arbeiten zum Thema.
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Martina Frenznick
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Katharina Frönd
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Karola Maderholz
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AM
Alexandra Materna
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Volker Nötzold
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Emma Schierle
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Matou Michael Schmalz
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Tina Schmidt
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Lilian Seuberling
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Tamara Tarnow
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Monika Wacker
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Anne Willing-Kertelge
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