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Sexualtherapie — methodische Begleitung bei sexuellen Themen
Sexualtherapie — wenn Sexualität zum Knotenpunkt wird

Sexualtherapie

Geschrieben von besser:lieben Redaktion Zuletzt geprüft:

Methodisches Arbeiten mit qualifizierten Therapeut:innen — vertraulich, online oder vor Ort.

  • Lust und Begehren stimmen nicht mit eurer Erwartung überein?
  • Eine sexuelle Funktion bereitet seit längerem Sorge — Erektion, Erregung, Orgasmus, Schmerz?
  • Ein einschneidendes Ereignis (Krankheit, Operation, sexualisierte Gewalt) wirkt im Sexuellen nach?
  • Ihr habt verschiedene Bedürfnisse und der Druck darüber zu reden ist groß?
  • Sexualtherapie nimmt sich Zeit, das methodisch zu untersuchen — oft mit somatischen, kognitiven und kommunikativen Bausteinen.
  • Bei besser:lieben findet ihr qualifizierte Therapeut:innen — kuratiert, transparent über Aus- und Weiterbildung.

Was Sexualtherapie ist

Sexualtherapie ist methodische Arbeit an spezifischen sexuellen Themen — über mehrere Sitzungen, mit therapeutischen Verfahren, die je nach Anliegen kombiniert werden. Sie unterscheidet sich von Sexualberatung in Tiefe und Prozessdauer: Sexualberatung informiert, klärt und unterstützt im Gespräch; Sexualtherapie arbeitet methodisch an Funktion, Begehren, Schmerz oder Wirkungen früherer Erfahrungen.

besser:lieben ist ein Vermittlungsportal — wir prüfen Qualifikationen, vermitteln passend, und die Therapie selbst findet bei der Therapeut:in deiner Wahl statt. Sexualtherapie ersetzt keine medizinische Abklärung. Bei körperlichen Beschwerden ist eine ärztliche Untersuchung der erste Schritt; Sexualtherapie kann ergänzend wirken.

Unsere Beratenden für Sexualtherapie

Diese Beratenden mit besser:lieben-Matching arbeiten zum Thema.

  • Rebecca Decker-Klein

    Rebecca Decker-Klein

  • SE

    Silvia Erhard

  • Jost Guido Freese

    Jost Guido Freese

  • Katharina Frönd

    Katharina Frönd

  • Stefanie Grohmann

    Stefanie Grohmann

  • Pascale Jenny

    Pascale Jenny

  • Sandra Kaiser

    Sandra Kaiser

  • Judith Lurweg

    Judith Lurweg

  • Diana Schaper

    Diana Schaper

  • Tina Schmidt

    Tina Schmidt

  • Teresa Unger

    Teresa Unger

  • Monika Wacker

    Monika Wacker

Wissenswertes zur Sexualtherapie

Wann ist Sexualtherapie sinnvoll — und wann reicht Sexualberatung?

Sexualberatung ist sinnvoll, wenn ihr Information, Klärung oder eine kurze, fokussierte Gesprächsbegleitung sucht. Sexualtherapie ist sinnvoll, wenn ein konkretes Anliegen über mehrere Sitzungen methodisch bearbeitet werden soll — etwa eine wiederkehrende Funktionsfrage, ein anhaltender Begehrenskonflikt oder die Nachwirkungen belastender Erfahrungen.

Mit welchen Themen kommen Menschen?

Häufige Themen sind unterschiedliches Begehren in einer Beziehung, Lustverlust, Erektions- oder Erregungsfragen, Orgasmusthemen, Schmerzempfinden beim Sex (Vaginismus, Dyspareunie), Folgen sexualisierter Gewalt, Auswirkungen von Krankheit, Operation oder Wechseljahren auf die Sexualität, Fragen rund um sexuelle Identität und Orientierung sowie Konflikte um Praktiken, Phantasien oder Pornografie.

Wie wird in Sexualtherapie gearbeitet?

Sexualtherapie verbindet typischerweise Gespräch, Psychoedukation (Wissen über Sexualität und Funktion) und konkrete Übungen, die ihr zwischen den Sitzungen ausprobiert — meist im eigenen Tempo, ohne sexuelle Handlungen in der Sitzung selbst. Verfahren wie sexocorporel, hypnosystemisch, systemisch oder körperorientiert haben jeweils eigene Schwerpunkte. Welche Methode passt, hängt von eurem Anliegen ab.

Wie viele Sitzungen sind üblich?

Häufig sind 6–15 Sitzungen, oft im Abstand von zwei bis vier Wochen, damit die Übungen zwischendurch wirken können. Bei umfassenderen Themen kann es länger dauern. Den Rahmen besprecht ihr im Erstgespräch.

Allein, zu zweit oder beides?

Beides ist möglich. Manche Anliegen lassen sich gut allein bearbeiten (z. B. einzelne Funktionsfragen, Auswirkungen früherer Erfahrungen), andere gehören in den Paarrahmen (z. B. unterschiedliches Begehren, Konflikte um Praktiken). Viele Therapeut:innen wechseln das Setting flexibel.

Was kostet Sexualtherapie?

Honorare bei besser:lieben starten bei 80 € pro Sitzung. Therapeut:innen legen ihre Honorare selbst transparent fest. Krankenkassen übernehmen Sexualtherapie in der Regel nicht — sie ist eine private Leistung. In Einzelfällen kann eine ärztlich-psychotherapeutische Behandlung mit sexualmedizinischem Schwerpunkt kassenfinanziert sein; das klärt deine Hausärztin oder Fachärztin.

Worin unterscheidet sich Sexualtherapie von Sexualmedizin?

Sexualmedizin ist eine ärztliche Disziplin und untersucht und behandelt körperliche Anteile (z. B. hormonelle, urologische, gynäkologische Fragen). Sexualtherapie arbeitet psychotherapeutisch und beraterisch an Erleben, Verhalten, Beziehung und Bewertung. Bei körperlichen Beschwerden lohnt sich eine ärztliche Abklärung — Sexualtherapie kann ergänzend, davor oder danach sinnvoll sein.

Wie ist es mit dem Datenschutz?

Sexualität ist ein besonders sensibles Thema. Therapeut:innen unterliegen einer beruflichen Schweigepflicht. Bei besser:lieben laufen alle Daten verschlüsselt; unsere Server stehen in Deutschland. Auf öffentlich indexierten Seiten zeigen wir keine Kontaktdaten — die persönliche Vermittlung läuft über uns.

Sexualisierte Gewalt — wie geht das?

Mit Folgen sexualisierter Gewalt arbeiten ausschließlich Therapeut:innen mit dafür spezifischer Weiterbildung. In den Profilen unserer Mitglieder ist das transparent benannt. In der akuten Krise oder bei aktuell andauernder Bedrohung sind spezialisierte Beratungsstellen (z. B. Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen" 08000 116 016) der erste Anlaufpunkt — Sexualtherapie kann später ein wichtiger Teil der Verarbeitung werden.

Online oder vor Ort?

Beides funktioniert. Online ist niedrigschwellig — gerade bei sensiblen Themen ein Vorteil. Vor-Ort-Sitzungen erlauben mehr nonverbale Wahrnehmung und körpernähere Übungen. Viele Therapeut:innen kombinieren beides.

Woran ihr seriöse Sexualtherapie erkennt

1

Belegte Grundausbildung

Mindestens 500 Unterrichtseinheiten in einer beraterischen oder therapeutischen Grundausbildung — nachvollziehbar dokumentiert.

2

Spezifische Sexualtherapie-Weiterbildung

Eine zertifizierte Weiterbildung in Sexualtherapie (mindestens 100 Unterrichtseinheiten). Sexualtherapie ist kein in Deutschland geschützter Beruf — Qualifikation ist deshalb umso wichtiger.

3

Regelmäßige Supervision

Seriöse Therapeut:innen lassen sich fachlich begleiten — durch Supervision (mit erfahrenen Kolleg:innen) und Intervision.

4

Spezialisierungen, wo nötig

Wenn es um sexualisierte Gewalt, körperliche Erkrankungen oder Geschlechtsidentität geht: spezifische Zusatzqualifikationen sind ausgewiesen.

5

Transparenz

Klar benannte Qualifikationen, transparente Honorare, keine Heilsversprechen, keine Aufdringlichkeit, keine sexuellen Handlungen in der Sitzung — das ist eine professionelle Grenze.

6

Vernetzung

Bei Bedarf Verweis auf passendere Kolleg:innen oder ergänzende medizinische Abklärung.

Was bei besser:lieben gilt

Wir vermitteln nur Therapeut:innen mit nachgewiesener Qualifikation:

  • grundständige Ausbildung im Beratungs- oder Therapie-Bereich
  • spezifische Sexualtherapie-Weiterbildung
  • laufende Supervision, Intervision und Fortbildung
  • transparente Qualifikations- und Honorarangaben

Wir geben keine Heilsversprechen. Sexualtherapie ersetzt keine ärztliche Behandlung und keine Psychotherapie. besser:lieben ist auch kein Krisendienst — bei akuten Notlagen wende dich bitte an Notruf 112 oder die Telefonseelsorge.

Du willst eher informiert werden, einzelne Fragen klären oder kurz begleitet werden? Dann ist Sexualberatung möglicherweise der passendere Einstieg.

Bereit für den nächsten Schritt?

Starte den Beratungseinstieg und finde passende Beratende.