Arbeitsweise
Somatic Experiencing (SE)
Somatic Experiencing (SE) wurde von Peter Levine entwickelt. Die Methode geht davon aus, dass Trauma im Nervensystem – nicht primär im Ereignis – „stecken bleibt". Über behutsame Wahrnehmung des Körpers wird die im Trauma blockierte Überlebens-Energie schrittweise reguliert und integriert.
SE arbeitet mit zwei zentralen Prinzipien: Titration (in kleinen, dosierten Schritten) und Pendulation (zwischen Belastung und Ressource pendeln). So entstehen Selbstwirksamkeit und Stabilität, ohne dass die belastende Erinnerung erneut durchlebt werden muss.
Fragen und Antworten
Muss ich in SE über das Trauma sprechen?
Nein. SE braucht keine ausführliche Schilderung des belastenden Ereignisses. Gearbeitet wird mit dem, was sich gerade im Körper zeigt – Empfindungen, kleine Bewegungen, Atem. Das Trauma muss nicht „erinnert" werden, um gelöst zu werden.
Für wen ist Somatic Experiencing geeignet?
Bei Schocktrauma (Unfall, Operation, Geburt), Bindungstrauma, posttraumatischen Symptomen, chronischem Stress und „eingefrorenen" Körperzuständen. Auch unterstützend bei chronischem Schmerz und somatischen Beschwerden.
Wie viele Sitzungen sind üblich?
Bei einem klar umrissenen Schocktrauma reichen oft 5–15 Sitzungen. Bei komplexer oder früher Traumatisierung ist ein längerer Prozess sinnvoll. Wirkung zeigt sich oft schon innerhalb weniger Sitzungen in besserer Selbstregulation.
Unsere Beratenden für Somatic Experiencing (SE)
Diese Beratenden mit besser:lieben-Matching arbeiten zum Thema.
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Martina Frenznick
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Katharina Frönd
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Karola Maderholz
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AM
Alexandra Materna
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Volker Nötzold
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Emma Schierle
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Matou Michael Schmalz
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Tina Schmidt
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Lilian Seuberling
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Tamara Tarnow
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Monika Wacker
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Anne Willing-Kertelge
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