Arbeitsweise
Somatisch-emotionale Integration (SEI) nach Dami Charf
Die Somatisch-Emotionale Integration (SEI) nach Dami Charf ist eine körperorientierte Arbeitsweise mit Fokus auf frühe Bindungs- und Entwicklungsthemen. Sie verbindet Erkenntnisse aus Somatic Experiencing, Bindungstheorie und neurobiologischer Trauma-Forschung.
SEI nimmt ernst, dass viele heutige Beziehungs- und Selbstwert-Schwierigkeiten ihren Ursprung in der frühen Kindheit haben – als der Körper Verbindung, Sicherheit und Resonanz oft nicht in dem Maß bekam, wie er sie gebraucht hätte. Die Beratung arbeitet ressourcenorientiert mit Wahrnehmung und Beziehungserfahrung im Hier und Jetzt.
Fragen und Antworten
Was bedeutet Entwicklungstrauma?
Anders als Schocktrauma (ein klar abgegrenztes Ereignis) bezeichnet Entwicklungstrauma chronische, frühe Erfahrungen mangelnder Resonanz, Vernachlässigung oder Überforderung. Es prägt das Nervensystem und die Beziehungsfähigkeit oft tiefgreifender als ein einzelnes Ereignis.
Wie unterscheidet sich SEI von klassischer Gesprächstherapie?
SEI bezieht den Körper aktiv ein: körperliche Wahrnehmung, Atem, kleine Bewegungen. Veränderung geschieht nicht nur über Einsicht, sondern über neue, korrigierende Beziehungs- und Körpererfahrungen im Beratungsraum.
Wie lange dauert ein SEI-Prozess?
Bei früher und chronischer Traumatisierung ist ein längerer Prozess üblich – meist über mehrere Monate bis Jahre. Veränderungen zeigen sich oft schrittweise: in Selbstregulation, Beziehungsfähigkeit und einem stabileren Selbstgefühl.
Unsere Beratenden für Somatisch-emotionale Integration (SEI) nach Dami Charf
Diese Beratenden mit besser:lieben-Matching arbeiten zum Thema.
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Martina Frenznick
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Katharina Frönd
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Karola Maderholz
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Michael Mosner
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Volker Nötzold
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Matou Michael Schmalz
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Tina Schmidt
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Lilian Seuberling
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Tamara Tarnow
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Teresa Unger
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Monika Wacker
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AW
Anne Willing-Kertelge
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