Arbeitsweise
Systemisch-integrative Traumatherapie
Die Systemisch-integrative Traumatherapie verbindet systemisches Denken mit körperorientierter Trauma-Arbeit. Trauma wird nicht als isoliertes „Problem im Inneren" verstanden, sondern im Kontext von Familie, Generationen und sozialem Umfeld.
Die Methode integriert Elemente aus systemischer Beratung, Somatic Experiencing, Ego-State-Arbeit und imaginativen Verfahren. Im Vordergrund stehen Stabilisierung, Ressourcenorientierung und ein behutsamer Umgang mit Anteilen – statt Konfrontation um jeden Preis.
Fragen und Antworten
Was bedeutet „systemisch" in der Traumatherapie?
„Systemisch" meint: Trauma entsteht und wirkt im Beziehungs- und Familiensystem. Auch transgenerationale Themen (Großeltern, Elternschicksal) werden mitberücksichtigt. Heilung geschieht oft durch Wieder-Verbindung mit Ressourcen im System.
Wann ist diese Arbeitsweise hilfreich?
Bei Bindungstrauma, transgenerationalem Trauma, belastenden Familiengeschichten, Schwierigkeiten in nahen Beziehungen und wenn frühere Therapien zu konfrontativ erlebt wurden.
Ist diese Arbeitsweise eine Heilkundebehandlung?
Nein – sie wird als Beratung angeboten und ersetzt keine Psychotherapie. Bei akuter posttraumatischer Belastungsreaktion sollte zusätzlich ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung in Anspruch genommen werden.
Unsere Beratenden für Systemisch-integrative Traumatherapie
Diese Beratenden mit besser:lieben-Matching arbeiten zum Thema.
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Martina Frenznick
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Katharina Frönd
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Karola Maderholz
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Michael Mosner
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Volker Nötzold
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Matou Michael Schmalz
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Tina Schmidt
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Lilian Seuberling
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Tamara Tarnow
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Teresa Unger
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Monika Wacker
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AW
Anne Willing-Kertelge
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