Andreas Zimmermann
„Was wäre, wenn Ihre Beziehung leichter werden könnte? Ich begleite Sie ressourcenorientiert, sensibel für Ihre Bedürfnisse und mit Humor."
Chronische Erkrankungen und Partnerschaft, Sexualberatung — Online und vor Ort.
Eine chronische Erkrankung stellt oft das gesamte Beziehungsleben auf den Kopf. Manchmal führt der Weg vom aktiven Paar zur Pflegesituation – von heute auf morgen.
Je nach Art der chronischen Erkrankungen kann die Unvorhersehbarkeit der Symptome jede Planung zur Herausforderung machen. So etwas das chronische Fatigue-Syndrom: Heute geht es besser, morgen ist jede Bewegung zu viel. Verabredungen werden abgesagt, gemeinsame Aktivitäten sind kaum noch möglich. Bei der nicht-erkrankten Person entsteht Frustration: „Nie klappt etwas!“ oder: „Immer muss ich alles alleine stemmen“. Die erkrankte Person erlebt Schuldgefühle: „Ich versage, ich bin eine Belastung“.
Ein problematisches Machtgefälle kann entstehen: Abhängigkeit auf der einen, erhöhte Verantwortung und Arbeitsbelastung auf der anderen Seite. Scham trifft auf Erschöpfung – beide leiden auf unterschiedliche Weise.
Auch Zukunftspläne müssen neu verhandelt werden. Kinderwunsch, Karriere, Reiseträume – vieles steht infrage. Diese Trauer um verlorene Möglichkeiten braucht Raum.
Wenn eure Kommunikation leidet, Vorwürfe und Schuldgefühle zunehmen, ihr euch als Paar verliert und aus dem reinen Funktionsmodus nicht mehr herausfindet kann eine Paarberatung für euch hilfreich sein.
Wichtig ist, dass die Paarberatung auf die Erkrankung und eure Bedürfnisse eingestellt ist:
In der Beratung geht es darum, mit Unsicherheit umzugehen, Rollen neu zu definieren, Kommunikationswege zu finden und als Team wieder handlungsfähig zu werden.
Ja. Viele Paare berichten, dass sie durch die Krise gewachsen sind. Sie haben gelernt, was wirklich zählt und wie man auf neue Weise füreinander da sein kann. Liebe bedeutet nicht, alles gemeinsam zu tun, sondern sich zu halten, wenn das Leben hart wird. Eure Beziehung kann das überstehen – wenn ihr ehrlich seid, euch gegenseitig Raum gebt und bereit seid, Hilfe anzunehmen. Die Krankheit verändert vieles, aber sie muss nicht das Ende eurer Beziehung sein. Viele Paare leben damit und wachsen sogar daran.
Sie entdecken, wie sie auf neue Weise füreinander da sein können. Ihnen wird bewusst, dass Liebe nicht nur darin besteht, alles miteinander zu teilen, sondern sich gegenseitig Halt zu geben, auch wenn nichts mehr so ist wie zuvor.
„Was wäre, wenn Ihre Beziehung leichter werden könnte? Ich begleite Sie ressourcenorientiert, sensibel für Ihre Bedürfnisse und mit Humor."
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