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man and woman holding hands

Selbst-Regulation

Geschrieben von besser:lieben Redaktion Zuletzt geprüft:

Selbst-Regulation, Sexualberatung, Paartherapie — Online und vor Ort.

Selbst-Regulation bedeutet, dass du in der Lage bist, die aufkommenden Gefühle mit dir selbst zu bearbeiten und über das Fühlen der Gefühle in einen Zustand von Sicherheit und Gelassenheit zurückzukommen.

Fragen und Antworten

Was bedeutet Selbst-Regulation?

Manchmal werden wir von unseren Emotionen überrollt und können diese nicht mehr kontrollieren. Das kann ein Problem werden, wenn wir mit diesen Emotionen andere immer wieder verletzen oder diese starken Emotionen auch uns selbst nicht gut tun. "Selbst-Regulation" bedeutet, dass du in der Lage bist, die aufkommenden Gefühle mit dir selbst zu bearbeiten und über das Fühlen der Gefühle in einen Zustand von Sicherheit und Gelassenheit zurückzukommen. Das Gegenstück zur Selbst-Regulation ist die Co-Regulation. Das bedeutet, dass du andere Menschen brauchst, um deine Gefühle zu regulieren. Wie bei den meisten Fällen gilt hier auch: Die Weisheit liegt in der Mitte. Wir Menschen sind soziale Wesen. Es ist also völlig normal, dass wir andere Menschen brauchen, um uns gut und sicher zu fühlen. Gleichzeitig ist es auch wichtig, dass du eine gewisse Intensität deiner Gefühle mit dir selbst bearbeiten kannst, um dich in dir selbst sicher und beheimatet zu fühlen.

Wie schaffe ich es früh genug zu erkennen, wann diese Emotionen auftreten?

Lerne, auf deine Körpersignale zu achten. Gefühle sind zuallererst Körperreaktionen, das heißt jedes Gefühl hat ein bestimmtes Auftreten in deinem Körper. Wenn du wütend wirst, spannt sich vielleicht deine Gesichts- und Bauchmuskulatur an und dein Atem wird schneller. Wenn du freudig aufgeregt bist, lächelst du vielleicht und merkst ein Kribbeln um die Herzgegend. So lässt sich jedes Gefühl auch deinem Körper zuordnen. Du kannst lernen, das zu beobachten und schneller zu bemerken.

Wie kann ich meine Emotionen regulieren, damit sie nicht außer Kontrolle geraten?

Ein Bewusstsein darüber zu bekommen, wie Gefühle in deinem Körper entstehen und wie du sie über Gedanken befeuern oder abmildern kannst, ist der erste Schritt. Konkrete Denk- und Verhaltensänderungen kannst du in der Beratung erlernen. Wenn du merkst, dass es dir schwer fällt, deine Emotionen selbst zu kontrollieren und du immer wieder in Situationen gerätst, in denen sie die Kontrolle über dich und dein Leben übernehmen, hol dir professionelle Unterstützung!

Expert*innen Interviews

Karola Maderholz

Karola Maderholz

„Authentisch - Wertschätzend - Wohlwollend - Zugewandt"

Was ist die Body2Brain-Methode?

Diese Methode meint das psychomentale Stabilisierungstraining mit den BODY 2 BRAIN CCM®-Übungen von Dr. Med. Claudia Croos-Müller. Embodiment, die Wechselwirkung zwischen Körper und Psyche, wird wissenschaftlich intensiv erforscht und in vielen Bereichen genutzt. Unser Gehirn und unser Körper sind eine Arbeits-, Lern- und Erlebenseinheit. Unsere Stimmung zeigt sich an der Körperhaltung. Aber auch: die Körperhaltung beeinflusst die Stimmung. BODY 2 BRAIN heißt also: vom Körper (Body) geht die Information direkt ins Gehirn (Brain). So können wir gezielt über die körperliche Haltung das Gehirn und unsere Gefühle beeinflussen. Mit den Body2Brain ccm® – Übungen können wir Selbstfürsorge in unserem Leben gestalten, uns emotional regulieren, Unterstützung im stressigen Alltag erleben und so zu mehr Stabilität und Resilienz gelangen.

Wer hat die Body2Brain-Methode entwickelt?

Die Neurologin, Nervenärztin, Psychotherapeutin und Körpertherapeutin Dr. med. Claudia Croos-Müller beschäftigte sich während ihrer klinischen Tätigkeit intensiv mit der engen Wechselbeziehung von körperlichem und seelischem Erleben. Daraus hat sie die BODY 2 BRAIN CCM® Methode entwickelt und als Autorin eine Reihe von kleinen Überlebensbüchern geschrieben.

Wie arbeitest du in deiner Beratung mit der Body2Brain-Methode?

Zusammen mit den Klient*innen erkunden wir den emotionalen und körperlichen Ist-Zustand in konkreten Situationen. Gemeinsam probieren wir aus, mit welchen Körperübungen eine Veränderung bewirkt werden kann. Welche Bewegung tut mir gut? Mit welcher Bewegung spüre ich eine Verbesserung? Die Bewegungen können als wirksames Tool mit in den Alltag genommen werden. Diese Arbeit kann sowohl im Einzelsetting wie auch im Paarsetting stattfinden. Es fördert das Verständnis und einen wohlwollenden Blick auf sich selbst, wie auch der Partner*innen miteinander.

Unsere Beratenden für Selbst-Regulation

Diese Beratenden mit besser:lieben-Matching arbeiten zum Thema.

  • Birthe Brinkhus

    Birthe Brinkhus

  • Nathalie Bruns

    Nathalie Bruns

  • Silvia Erhard

    Silvia Erhard

  • Stella Hombach

    Stella Hombach

  • Sonja Jüngling

    Sonja Jüngling

  • Naana Lorbeer

    Naana Lorbeer

  • Karola Maderholz

    Karola Maderholz

  • AM

    Alexandra Materna

  • Volker Nötzold

    Volker Nötzold

  • Tina Schmidt

    Tina Schmidt

  • Kai Strecker

    Kai Strecker

  • Manuel Wilke

    Manuel Wilke

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