Judith Lurweg
„Ich unterstütze dich darin, deine Beziehungen zu vertiefen, Konflikte zu lösen und neue Perspektiven zu gewinnen – für mehr Verbindung, Freude und Genuss in deinem Leben!"
Kommunikationsprobleme, Sexualberatung, Paartherapie — Online und vor Ort.
Kommunikationsprobleme sind in 90% der Paartherapie das Thema, das Paare als erstes nennen.
Die meisten Paare antworten auf diese Frage mit der Aussage „super wichtig“. Kommunikation (sei es über Worte oder über Berührungen, Blickkontakt etc.) ist schließlich dafür da, um miteinander in Kontakt zu kommen. Und wer möchte nicht gern mit der/dem Partner*in in Verbindung kommen?
Wenn die Kommunikation nicht stimmt, wenn ihr z.B. häufig streitet oder wichtige Themen gar nicht erst ansprecht, kommt es oft vor, dass sich (mindestens) eine der Personen in der Beziehung damit nicht wohlfühlt: „Ich weiß nicht, was du mir sagen willst.“ „Du verstehst mich einfach nicht.“ „Wir verletzen einander, obwohl wir uns lieben.“ „Ich fühle mich nicht gesehen.“ „Ich werde so schnell wütend.“ „Ich will dich nicht traurig machen.“
Kommunikationsmuster erlernen wir im Normalfall in unserer Kindheit. Zum Beispiel darüber, wie in unserer Umgebung mit Streitereien und Konflikten umgegangen wurde und ob unangenehme Themen angesprochen wurden oder nicht. Meistens haben die involvierten Partner*innen unterschiedliche Tools mitbekommen. In der Paarbeziehung können diese Muster wieder zum Vorschein kommen, besonders, wenn es um Dinge geht, die uns wichtig sind. Dann greift das Gehirn auf alte Gewohnheiten zurück, weil es die besonders gut kennt – und wir machen uns Vorwürfe oder ziehen uns aus der unangenehmen Situation zurück. Oft geht es in solchen Situationen eigentlich um tieferliegende Gefühle, die wir dann unserer/m Partner*in gegenüber nicht gut ausdrücken können.
Vielleicht hast du schonmal von den apokalyptischen Reitern des Beziehungsforschers John Gottman gehört. Sie beschreiben die üblichen destruktiven Kommunikationsmuster in Partnerschaften: Da geht es um Kritik, Rechtfertigung, Verachtung und Schweigen. Sie alle bringen vor allem die Augenhöhe der Beteiligten Personen ins Wanken, weil sich eine der Personen (unbewusst) über die andere stellt. Was in dem Modell nicht vorkommt, ist die Not des/der Partner*in, die auf diese Muster zurückgreift und die tieferliegenden Gefühle dahinter. Denn so miteinander zu reden, ist für alle Involvierten nicht angenehm. Manchmal hat eine Person zum Beispiel so große Angst davor, nicht genug zu sein und die Beziehung dadurch zu belasten, dass sie sich in Schweigen zurückzieht. Eine andere Person kritisiert ihre/n Partner*in und möchte vielleicht eigentlich sagen: „Ich bin einsam und kann nicht spüren, dass du mich siehst.“
Es hilft, die Kommunikation zu entschleunigen, also sich vor wichtigen Gesprächen genau damit auseinanderzusetzen, was ich sagen möchte (es ggf. aufzuschreiben) und vielleicht zu überprüfen, was mir daran wichtig ist und wie das in den Ohren der anderen Person ankommen könnte.
Und auch nach einem Streit kann es helfen, diesen nochmal zu durchdenken („Worum ging es mir? Worum ging es der anderen Person?“) und in einer ruhigen Situation mit der/dem Partner*in nachzubesprechen. So fällt der Zugang zu den dahinterliegenden Gefühlen und Bedürfnissen leichter.
Oft hilft es auch, eine andere, unbeteiligte Person mit einzubeziehen, die beide Beteiligte im Blick behält – beispielsweise in einer Paartherapie.
In der Paartherapie wird hinter die Kommunikationsprobleme geschaut: Welche Gefühle liegen darunter, und was müsste (wie) eigentlich mal wirklich gesagt werden? Mit welcher Dynamik lösen wir kommunikative Teufelskreise aus, durch die sich am Ende des Gespräches beide noch viel schlechter fühlen als vorher? So lernt ihr Schritt für Schritt, eure Kommunikationsmuster zu erkennen und sie so zu verändern, dass ihr euch in eurer Beziehung wohler fühlt.
Im Bereich Sexualität gründen Kommunikationsprobleme oft schlicht darin, dass uns die Worte fehlen, um über Sexualität zu sprechen. Oder dass wir uns und unseren Körper so wenig kennen, das Thema so schambesetzt ist, dass wir es mit Sprache gar nicht benennen können, worum es geht. Hier sind Sexualberater*innen manchmal wie Dolmetscher*innen, die einem die Vokabeln zuspielen und Anregungen geben können, wie man diese neue Sprache gut lernen kann.
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