Monika Wacker
„Her mit dem schönen Leben!"
Wechseljahre, Sexualberatung, Paartherapie — Online und vor Ort.
Wir arbeiten wissenschaftsbasiert, kennen unsere Grenzen und gehen individuell auf deine Bedürfnisse ein.
"In einer Sexualberatung mit gynäkologischem Schwerpunkt können Beschwerden und Symptome identifiziert und eingeordnet und einer passenden Unterstützung zugeführt werden. Das fängt an bei den häufig beklagten Schmerzen (nach Erhalt eines Rezeptes über eine Estriol- oder DHEA-Vaginalcreme ist der Spuk typischerweise nach 3 Wochen vorbei!) bis hin zu Klagen über Libidomangel, Orgasmusproblemen, den schon oben erwähnten typischen Beschwerden wie Schlafstörungen, Unzufriedenheit mit dem Körperbild, Stress in der Beziehung aus was für Gründen auch immer.
Beratungen, therapeutische Gespräche, Körperarbeit, Übungen sind gute Möglichkeiten, die Wechseljahre gestärkt und sexuell aktiv zu durchleben."
Die Wechseljahre ereilen die meisten Frauen in einem Alter um die 50 rum. Das heißt dann, die Regel wird unregelmäßig, bleibt irgendwann ganz aus, verschiedene Veränderungen bis hin zu Beschwerden stellen sich ein. Befindlichkeitsstörungen, die sich nicht gleich ganz eindeutig zuordnen lassen, können durch schwankende Hormonspiegel durchaus schon mit Anfang 40 auftreten.
Wechseljahre bedeuten keinen drastischen Einschnitt fürs Körperbild. Mit dem Älterwerden gibt es kontinuierliche Veränderungen im Aussehen. Allerdings verändert der für die Wechseljahre typische Östrogenabfall Veränderungen im Stoffwechsel, auch die Muskelmasse nimmt peux à peux ab. Nicht wenige Frauen haben mit Gewichtszunahme zu kämpfen. Veränderungen im Bereich des Beckenbodens lassen bei einigen eine „Stressinkontinenz“(Urinverlust bei Belastungen wie Husten, Springen) zunehmen. Deutliche Auswirkungen hat der Hormonmangel bei fast allen Frauen - mehr und weniger - im Bereich der Vulva und Vagina: die Haut dort wird dünner, verletzlicher, trockener und weniger geschmeidig, der Eingang zur Vagina dadurch straffer und wenig dehnbar, was zu deutlichen Einschränkungen beim „üblichen“ Sex zwischen Mann/Frau-Paaren führt.
Sexuelle Unlust in den Wechseljahren ist eine Gemengelage. Die Wirkung der Hormone auf die Libido sollte man nicht überbewerten. Aber Hitzewallungen, Schlafstörungen mit entsprechenden Folgen, Stimmungsschwankungen, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr können die Bedürfnisse nach Sexualität voll verdrängen. Die zu dem Zeitpunkt oft schon lange bestehenden Beziehungen, nicht selten mit Konflikten und die diversen Herausforderungen des Alltags tun ihr übriges. Alles, was den Teufelskreis sprengt, hilft. Eigene Analyse: was beeinträchtigt mich am meisten?
Fast immer eine Option, die mit der Gynäkologin besprochen werde könnte: Hormonersatztherapie, wenn keine Kontraindikationen vorliegen, als mindestes bei wenig Allgemeinbeschwerden eine Creme mit mildem Estriol für die Vagina.
Gelegentlich gibt es auch eine Indikation für die Gabe des grundsätzlich, aber nicht immer, libidosteigernden Testosterons. Pflanzliche Mittel wie Cimicifuga, alternative Behandlungsformen wie Akupunktur und Homöopathie, allgemeines Gesundheitsfördernde und entspannende Maßnahmen wie Sport, Yoga, Auszeiten, Körperliche Bewegung allgemein, z.B. auch Tanzen
mildern Beschwerden. Grundsätzlich sollten medizinische Behandlungsmaßnahmen von einem Arzt/einer Ärztin verordnet werden.
Klärung von Beziehungsproblemen für sich allein oder mit Beratung, insbesondere auch, wenn „sexuelle Kollusionen“ (unterschiedliche, unvereinbare Bedürfnisse hinsichtlich sexueller Bedürfnisse) in den Vordergrund treten, runden das Paket der Behandlungsmöglichkeiten ab.
Lust entsteht zuerst im Kopf: Wer sich selbst attraktiv erlebt, spürt leichter Verlangen. Das kann deine Wechseljahre viel stärker beeinflussen als hormonelle Veränderungen. Lust wächst leichter, wenn du spürst: „Ich gefalle mir – und ich habe Lust dir zu gefallen.“
Es kann sein, dass es Zeit ist, dein erotisches Drehbuch zu erweitern. Wer Berührung, Fantasie und gemeinsame erotische Zeit ohne Leistungsdruck zulässt, kann entdecken, dass sanfte Experimente wie Massagen oder Slow-Sex auf eine neue Art lustvoll sein können. Wenn ihr gemeinsam fantasiert, was in dieser Lebensphase möglich wird, erlebt ihr die Wechseljahre nicht als Ende, sondern vielleicht als zweiten Frühling, in dem Sexualität neu, anders und spielerischer sein darf.
Das frage ich mich auch immer wieder! Das die Fruchtbarkeit aufhört macht Sinn, aber gleich alle Hormone entziehen? Manche Frauen sehen in der Bewältigung dieser Herausforderung einen Reifungsprozess, eine Möglichkeit dem Leben eine neue Perspektive zu geben. Sheila de Liz, engagierte Frauenärztin, nennt sie den „Hochsommer“ in einem Frauenleben. Was viele entspannt ist, dass Verhütung von Schwangerschaft keine Rolle mehr spielt. Dass lt.Studien bei 7% der Frauen die Libido steigt, könnte auch damit zusammenhängen. Die Regel stört nicht mehr. Und Wechseljahre passieren für etliche Frauen auch in einem Lebensalter, wo die Kinder selbständiger werden oder gar ausziehen. Finden die meisten positiv!
„Her mit dem schönen Leben!"
„Für mich funktioniert Beratung und Therapie nur wertschätzend, empathisch und auf Augenhöhe. Ich bin Wegbegleiterin auf unwegsamem Gelände, durch Höhen und Tiefen."
Medienbeitrag
Monika Wacker
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