Neu im Team

Wir freuen uns regelmäßig neue Mitglieder im Team und Netzwerk von besser:lieben begrüßen zu dürfen.

Was reizt dich besonders an der Arbeit mit Paaren?

Was mich besonders an der Arbeit mit Paaren reizt, ist die Möglichkeit, einen positiven Einfluss auf das Leben von Menschen zu haben. Es ist unglaublich erfüllend zu sehen, wie Paare durch unsere gemeinsame Arbeit wieder zueinanderfinden, ihre Kommunikation verbessern und tiefere Verbindungen aufbauen. Jede Beziehung ist einzigartig, und es fasziniert mich, die Dynamiken und Herausforderungen jedes Paares zu verstehen und individuelle Lösungen zu entwickeln. Die Transformation, die Paare durchlaufen können, wenn sie lernen, einander besser zu verstehen und zu unterstützen, die Macken des anderen zu akzeptieren, ist für mich das Herzstück meiner Arbeit und eine ständige Quelle der Inspiration.

Was ist dein Herzensthema?

Mein Herzensthema in der Paarberatung ist die Kommunikation. Ich glaube fest daran, dass eine offene, ehrliche und respektvolle Kommunikation das Fundament jeder gesunden Beziehung ist. Es fasziniert mich, wie Paare durch verbesserte Kommunikationsfähigkeiten Missverständnisse klären, tiefere Verbindungen aufbauen und gemeinsam Lösungen für ihre Herausforderungen finden können. Es ist unglaublich bereichernd zu sehen, wie Paare durch gezielte Kommunikationsarbeit wieder zueinanderfinden und ihre Beziehung auf eine neue Ebene heben.

Welches ist dein Lieblingsmoment in einem Beratungsprozess?

Mein Lieblingsmoment in einem Beratungsprozess ist der Augenblick, in dem ein Paar einen Durchbruch erlebt – wenn sie plötzlich eine neue Perspektive auf ihre Beziehung gewinnen und beginnen, einander auf eine tiefere und empathischere Weise zu verstehen und in den Dingen, die nicht zu ändern sind eine resignative Reife entwickeln können. Dieser Moment des 'Aha-Erlebnisses' ist oft begleitet von einer spürbaren Erleichterung und einem erneuerten Gefühl der Hoffnung. Es ist unglaublich bereichernd zu sehen, wie Paare beginnen, die Werkzeuge und Techniken, die wir gemeinsam erarbeitet haben, anzuwenden und positive Veränderungen in ihrer Beziehung zu erleben. Diese Momente der Erkenntnis und des Wachstums sind das, was meine Arbeit so lohnend und bedeutungsvoll macht.

Was ist dein Herzensthema?

Zwei Menschen in emotional herausfordernden Zeiten wieder in einen echten Kontakt miteinander zu bringen, ist mir eine Herzensangelegenheit. Besonders wenn sich das Miteinander nach Untreue oder ähnlichen Ereignissen unsicher anfühlt . Dabei möchte ich den Prozess offen gestalten, Verurteilungen und Rechtfertigungen gemeinsam mit dem Paar genauer betrachten, um so eine Basis für Annäherung und Verständnis zu schaffen – auch wenn die Entscheidung für eine Trennung gefallen ist.

Was ist dein Lieblingsmoment in einem Beratungsprozess?

Mich berührt besonders, wenn es im Rahmen des Prozesses gelingt, aus dem gegenseitigen Kampf auszusteigen und wieder ins Verständnis und Gefühl für den eigenen Partner zu kommen. Dieser Moment, wenn das eigene ICH wieder Raum lässt für ein WIR und neue Perspektiven.

Was reizt dich besonders an deiner Arbeit mit Paaren?

Erst in Beziehungen stoßen wir auf alte Muster und eventuelle Bindungsverletzungen, die durch die andere Person wieder berührt werden. Eine ungünstige Beziehungsdynamik zwischen den Partner*innen bewusst zu machen und durch neue Optionen aufzulösen, sehe ich dabei als eine meiner Aufgaben an. Und: Paar- und Sexualberatung aus der Nische zu holen, damit diese auch als (präventive) Unterstützung gesehen wird.

Was ist dein Herzensthema?

Ich arbeite super gerne zu Themen wie Lust und Unlust, Sexualität neu entdecken, eigene sexuelle Grenzen und Wünsche kennenlernen. Ein Herzensthema ist für mich dabei Sexualität und Beziehung innerhalb
gesellschaftlicher Verhältnisse zu verstehen und Diskriminierungserfahrungen wie Queerfeindlichkeit, Rassismus und Sexismus in der Beratungsarbeit ernst zu nehmen.

Welches ist dein Lieblingsmoment in einem Beratungsprozess?

Mein Lieblingsmoment ist, wenn ich merke, dass nach den ersten Sitzungen den Ratsuchenden ein riesiger Stein vom Herzen fällt, weil sie sich getraut haben, ihr Thema anzugehen und sich nicht mehr so alleine damit
fühlen.

Was schätzt du besonders an deiner Arbeit?

Ich schätze besonders an meiner Arbeit, dass ich Menschen darin begleiten kann, ihre ganz eigene Art und Weise von Beziehungsführung und Sexualität zu finden, um diese authentisch und frei ausleben zu können.

Was ist dein Herzensthema?

Ich liebe die Liebe und die Momente, in denen sich ein Herz für ein Gegenüber (wieder) öffnet. Daher biete ich die "Alternative* Paarberatung" für konsensuale Nicht-Monogamie, Öffnung von Beziehungen, Bi-Beziehungen, uvm. an.

Was reizt dich besonders an der Arbeit mit Paaren?

Den Paaren zu zeigen, dass Konflikte der Normalfall im Leben sind: Wir kommen von unterschiedlichen Herkunftsinseln und diese zu überwinden, die alten Muster und Erfahrungen loszulassen zu Gunsten neuer Erfahrungen - und sich dabei auf Augenhöhe zu begegnen - das reizt mich sehr. Also die Zuneigung füreinander und möglicherweise auch die Liebe wiederzuentdecken.

Welches ist dein Lieblingsmoment in einem Beratungsprozess?

Einer meiner Lieblingsmomente ist es, wenn die Paare zuvor eine verschlossene Körperhaltung eingenommen haben und sowohl mental ersichtlich als auch physisch in eine Öffnung kommen. Erkennbar z.B. durch einander behutsam, vorsichtig in die Augen gucken, um zu sehen, ob das Gegenüber es ernst meint. Und das zaghafte Lächeln sich auf den Lippen ausbreitet, weil die Anerkennung da ist. Miteinander Lachen liebe ich  auch ungemein und es ist ein fester Bestandteil in jedem Beratungsprozess.

Wie bist du zur Beratung gekommen?

Mein Traum war es, Psychologin zu werden. Als ich mit psychisch erkrankten Personen gearbeitet habe, wurde mir immer deutlicher, dass es lediglich um Diagnosen geht, anstatt um die individuelle "Heilung". Daher habe ich mir eine Nische ausgesucht, die Potenzial hat und mir Spaß macht.

Was ist dein Herzensthema?

Mein Herzensthema ist die Kommunikation und die Heilung nach einer "toxischen Beziehung".

Welches ist dein Lieblingsmoment in einem Beratungsprozess?

Wenn man sieht, dass Paare wieder miteinander arbeiten anstatt gegeneinander.

Was ist dein Herzensthema?

Am liebsten arbeite ich mit Menschen zusammen, die außerhalb der gesellschaftlichen Norm leben – seien es queere, a-/ demisexuelle, kinky oder poly lebende Menschen oder Leute, die das Gefühl haben, bei anderen Personen nicht ernst genommen oder als „krank“, „pervers“ oder „eigenartig“ abgestempelt zu werden. Mir ist es wichtig, Menschen unabhängig ihrer Identität oder Herkunft anzunehmen und zu helfen, zu einer einvernehmlichen und schönen Sexualität zu finden.

Außerdem arbeite ich gerne zum Thema sexueller Funktionsstörungen, also Schmerzen beim Sex, Vaginismus, Erektions- und Ejakulationsstörungen.

Welches ist dein Lieblingsmoment in einem Beratungsprozess?

Ich liebe es, wenn ich meinen Klient*innen helfen kann, selbstständig zu Lösungsansätzen zu finden. Dann fängt das Gesicht meines Gegenübers oft an zu leuchten und Energie durchströmt uns beide. Wenn dieser Moment (der oft harte Arbeit für beide ist) erlebt wurde, kann die Beratung eine ganz neue Richtung einschlagen, die zu einer Lösung und langfristigen Veränderung führt.

Was schätzt du besonders an deiner Arbeit?

Ich bin immer wieder berührt davon, wie schnell sich mir Menschen mit ihren intimsten Themen anvertrauen. Schon in der ersten Sitzung werde ich von den Geschichten und Themen berührt und ich kann gar nicht genug Wertschätzung für den Mut aufbringen, dass man sich mir so öffnet. Ich darf mit so unterschiedlichen Menschen in Verbindung kommen und neue Sichtweisen auf Themen finden. Es gibt kein größeres Lob für mich als zu erfahren, dass sich das Leben für jemanden durch unsere Zusammenarbeit positiv verändert.

Was ist dein Herzensthema?

Das vermeintlich Unkonventionelle im Allgemeinen - und BDSM und Fetische im Speziellen. Die Arbeit mit dem, was viele andere nicht verstehen, was häufig Klient*innen selbst an sich nicht verstehen. Menschen auf diesem Weg zu begleiten und ihnen zu helfen, das, was vorher oft als „pervers“ oder „krank“ empfunden wurde, anzunehmen, vielleicht sogar in eine lustvolle Sexualität zu integrieren. Und noch spezieller ist der Findom-Bereich wohl mein "Herzensthema im Herzensthema" - ein bisschen auch mein „Sorgenkind“. Findom gehört zu den wenigen Kinks, die überwiegend ungesund ausgelebt und häufig missbraucht werden - aber (vielleicht weil hier Männer die Opfer sind?) ist das Interesse an Aufklärung und das Bedürfnis nach tieferem Verständnis nicht wirklich groß. Das Stück für Stück zu ändern ist auf jeden Fall eine Herzensangelegenheit von mir.

Was schätzt du besonders an deiner Arbeit?

Ich glaube, dass es einfach nie langweilig wird. Einerseits weil ich auf so unterschiedlich Arten arbeite - also mit Einzelklient*innen und Paaren in der Praxis, aber auch als Dozentin mit Kolleg*innen. Aber auch, weil gerade mein alternativer Schwerpunktbereich nie die gleichen Abläufe mit sich bringt. Es ist einfach nie vorhersehbar. Die menschliche Sexualität ist unglaublich individuell und das macht die Arbeit jeden Tag aufs Neue spannend. 

Welches ist dein Lieblingsmoment in einem Beratunsgprozess?

Ganz klar: Der Augenblick, wenn ein/e Klient*in durch meine Erklärung, meine Haltung oder einen bestimmten Satz erkennt, dass er/sie nicht so unnormal, so „komisch“ ist, wie er/sie (teilweise viele Jahre lang) geglaubt hat. Wenn ich es schaffe, einer Person authentisch zu vermitteln, dass auch vermeintlich unkonventionelle Vorlieben, Gedanken und Neigungen am Ende meist völlig normal sind und sie damit nicht allein ist. Das sind oft sehr berührende Momente, die mit viel Dankbarkeit, Wertschätzung und Offenheit verbunden sind - häufig in beide Richtungen.

Was ist dein Herzensthema?

Mein Herzensthema in jeglichen Beratungsprozessen ist es, Menschen in die Selbstermächtigung zu führen. Wenn wir uns selbst verstehen, können wir authentischer und (selbst-)sicherer handeln, unsere Bedürfnisse und Grenzen spüren und gesünder mit unserem Umfeld interagieren. Wir fangen an, aktiv zu handeln statt zu reagieren, wodurch wir unser Umfeld mitgestalten können. Hierdurch entsteht im eigenen Bezugssystem Sicherheit, Klarheit und Entwicklung.

Was reizt dich besonders an der Arbeit mit Paaren?

An der Arbeit mit Paaren reizt mich besonders einen Entwicklungsraum anbieten zu dürfen, in dem sich Leidensdruck und Missverstehen in Lösungen, Begegnung und Verständnis umwandeln dürfen.

Welches ist dein Lieblingsmoment in einem Beratungsprozess?

Mein Lieblingsmoment in einem Beratungsprozess ist, wenn Menschen aus ihren sich automatisch abspulenden Mustern aussteigen und sich neu begegnen. Wenn sie beginnen hinter ihre eigene Fassade zu schauen und die guten Gründe für ihr Verhalten und das Verhalten des Gegenübers zu begreifen und in einen „echten“ Kontakt kommen.

Wie bist du zur Beratung gekommen?

Ursprünglich habe ich etwas ganz anderes studiert. Doch später merkte ich, dass das nicht das Richtige für mich war. Ich wollte lieber mit Menschen arbeiten, ihnen zuhören und sie unterstützen. 

Welches ist dein Lieblingsmoment in einem Beratungsprozess?

Was mich besonders in einem Beratungsprozess begeistert, ist der Moment, dieser Aha-Effekt, wenn entweder einer oder beide Partner*innen plötzlich etwas begreifen. Wenn sie plötzlich die Sichtweise oder das Verhalten des/der anderen besser verstehen. 

Was schätzt du besonders an deiner Arbeit?

Es ist eine große Freude zu wissen, dass ich einen positiven Einfluss auf das Leben anderer haben kann und ihnen helfen kann, eine bessere Verbindung zueinander aufzubauen. Es ist wirklich schön, Teil dieses Prozesses zu sein und Paaren auf ihrem Weg zu einem glücklichen Miteinander zu helfen.

Was ist dein Herzensthema?

Die Entwicklung der Beziehung zweier Menschen begleiten zu dürfen, bereitet mir viel Freude, egal welchen Alters oder mit welcher Herausforderung sie mich kontaktiert haben. Dennoch arbeite ich insbesondere gerne mit Paaren, die aus verschiedenen Ländern kommen. Da ich selbst in einem binationalen Elternhaus aufgewachsen bin, kenne ich die Vorteile und auch die speziellen Herausforderungen, die sich daraus ergeben.

Was reizt dich besonders an der Arbeit mit Paaren?

Der Prozess von Paaren ist immer unglaublich dynamisch - es macht mir viel Spaß, diesen zu begleiten, auch weil meine Aufgaben so vielschichtig sind: ich moderiere, höre gleichzeitig genau hin, leite den Prozess mal aktiver, dann wieder etwas mehr aus dem Hintergrund. Ich kann mich noch so gut vorbereiten, eine Sitzung läuft nie, so wie ich sie geplant habe. Das ist eine große Herausforderung, und dazu sehr bereichernd und lehrreich.

Was schätzt du besonders an deiner Arbeit?

Es gibt viele Momente, die ich besonders schätze. Schon die Kontaktaufnahme von neuen Klient*innen freut mich immer, denn das bedeutet: da haben sich zwei Menschen vermutlich nach einigen Diskussionen und Verletzungen endlich dazu entschieden, sich Hilfe zu holen. Dass sie sich mir öffnen und mich in ihre intimste Beziehung mit einzubeziehen bereit sind, stellt für mich einen großen Vertrauensvorschuss dar. Ansonsten gibt es mir sehr viel, wenn ich merke, dass nach langer Distanzierung sich wieder einander zugewandt und aufeinander zugegangen wird. Für diese Momente machen wir das alle hier, glaube ich! :)

Wie bist du zur Beratung gekommen?

Ich hatte eine sehr bewegte Kindheit und ein sehr bewegtes Leben mit einigen Herausforderungen zu bewältigen. Da ich von meinen Eltern nicht gelernt hatte, wie eine gesunde Beziehung aussehen und wie ich diese führen kann, wollte und musste ich irgendwann etwas in meinem Leben verändern. So bin ich einen langen Prozess der Veränderung und der Entwicklung gegangen und habe mich intensiv mit dem Thema Beziehung(en) auseinandergesetzt. So bin ich Schritt für Schritt in die Beratung gekommen. Als ich merkte, dass hier meine Berufung liegt, habe ich meinen Job als Lehrerin aufgegeben und mich auf meine Praxis konzentriert.

Was ist dein Herzensthema?

Hier gibt es zwei: durch meine eigene Geschichte ist es das Thema Fehlgeburt und (noch) nicht erfüllter Kinderwunsch. Das zweite Herzensthema in der Paarberatung ist Betrug und Fremdgehen.

Welches ist dein Lieblingsmoment in einem Beratungsprozess?

Immer dann, wenn ich sehe und spüre, wie ein Paar, das vorher überhaupt keine Bindung und Verbindung miteinander hatte, diese wieder zum ersten Mal spürt. Der Moment, wenn sich die Paare dann in die Augen schauen ist magisch.

Wie bist du zur Beratung gekommen?

Ich mag tiefe Themen und ehrliche Gespräche. Beratung hat mich immer schon fasziniert, denn ich wollte mehr über das wissen, was zwischen Menschen passiert – deswegen habe ich mit der Systemischen Beratung angefangen und biete mittlerweile Paar- und Sexualtherapie an, für mich ein logischer Schritt.

Was ist dein Herzensthema?

Mein Herzensthema sind Beziehungen: Ob es nun darum geht, die Beziehung zu mir selbst oder zu anderen wohlwollender, intensiver oder ehrlicher zu gestalten. Ich schätze die große Vielfalt an Beziehungsformen, die das Leben bereithält.

Welches ist dein Lieblingsmoment in einem Beratungsprozess?

Ich finde das Erstgespräch toll – es geht doch nichts über die Neugier und das Kribbeln erster Begegnungen. Es ist schön zu erleben, wie sich von dort aus Vertrauen aufbaut. Und im laufenden Prozess hab ich es gerne, wenn Menschen mir von ersten Veränderungserfahrungen berichten und wir sie zusammen feiern können.