Nachricht an Stefanie Grohmann

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besser:lieben-Expertin Stefanie Grohmann empfiehlt Literatur zum Thema Wechseljahre

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DIE GEREIZTE FRAU – EIN BUCH, DAS DEN SCHLEIER LÜFTET:

Miriam Steins Buch „Die gereizte Frau“ bietet einen einfühlsamen und ehrlichen Einblick in die Erfahrungen und Herausforderungen, mit denen Frauen während der Wechseljahre konfrontiert sind. Stein geht auf die körperlichen Symptome wie Hitzewallungen, Schlafstörungen und Stimmungsschwankungen ein und erklärt sie verständlich und zugänglich. Doch sie beschränkt sich nicht nur auf die physischen Aspekte, sondern widmet sich auch den emotionalen Veränderungen und den Auswirkungen auf das Selbstbild und die Partnerschaft. Mit ihrer offenen und authentischen Art schafft es Stein, den Schleier um das Tabuthema Wechseljahre zu lüften und den Frauen Mut zu machen, diese Phase als Chance zu sehen, sich selbst neu zu entdecken.

WOMAN ON FIRE – EIN PLÄDOYER FÜR DIE SELBSTBESTIMMUNG:

Dr. Sheila de Liz ist eine anerkannte Expertin auf dem Gebiet der Frauengesundheit und hat mit ihrem Buch „Woman on Fire“ einen wahren Schatz geschaffen. Ihr Werk ist mehr als nur ein Ratgeber; es ist ein Plädoyer für die Selbstbestimmung und den Mut, den eigenen Weg zu gehen. De Liz betont die Bedeutung von Wissen und Aufklärung während der Wechseljahre und ermutigt Frauen, ihre eigenen Bedürfnisse und Wünsche anzuerkennen und danach zu handeln. Ihre Botschaft ist klar: Die Wechseljahre sollten nicht als Hindernis betrachtet werden, sondern als Zeit des Aufbruchs und der Selbstverwirklichung.

MEIN FAZIT:

Die Wechseljahre sind keine Zeit des Rückzugs, sondern eine Zeit des Wandels und der Selbstentfaltung. Miriam Stein und Dr. Sheila de Liz bieten mit ihren Büchern wertvolle Einblicke, die das Thema Wechseljahre neu beleuchten und Besitzerinnen von Vaginas Mut machen, diese Phase als Chance zur persönlichen Entwicklung zu sehen. Veränderungen gehören zum Leben, und es ist wichtig, dass Frauen sich gegenseitig unterstützen und ermutigen. Mehr Informationen hier.

Besser:lieben Expertin Stefanie Grohmann: Thema Fetisch

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Ist es ok, wenn ich meine Frau schlagen will?

Ich verstehe voll und ganz, dass Sie als Mann an der Stelle Hemmungen haben. Diese Hemmungen kommen entweder durch Ihre gute Erziehung, Sie haben für sich entschieden, dass Gewalt keine Lösung ist oder Sie lehnen Gewalt aus Prinzip ab. Nun hat das Schlagen der geliebten Person aber rein gar nichts mit Gewalt zu tun. Gewalt ist es immer dann, wenn etwas ohne die Zustimmung der anderen Person stattfindet, dann herrscht kein Konsens. Sollte Ihre Frau Sie aber darum gebeten haben, sie beispielsweise mit der Hand auf den Po zu schlagen, würde dies ja mit ihrer ausdrücklichen Zustimmung passieren. Es hilft Ihnen eventuell, diese Praktik mit ihrem Fachbegriff 'Spanking' zu bezeichnen. Geht es um Peitschen, Flogger, Paddels o.ä. sprechen wir von Impact-Play. Sollte Ihre Frau nichts von Ihren Wünschen ahnen, lesen Sie weiter bei Frage 3.

Stimmt mit mir etwas nicht, wenn ich als Frau Vergewaltigungsfantasien habe?

Nein, mit solchen Fantasien befinden Sie sich quasi in bester Gesellschaft. Laut einer kanadischen Studie von 2014 gehörte dieses Fantasiethema zu einem der als häufig eingestuften, d.h. es wurde von 50% oder mehr der Befragten genannt. Wichtig an dieser Stelle: Fantasien müssen nicht ausgelebt werden, das ist der Unterschied zu Wünschen, welche in die Wirklichkeit umgesetzt werden wollen. 
Fantasien können von großem Nutzen sein, sie können dazu beitragen die Erregung auszulösen, zu intensivieren oder aufrechtzuerhalten. Sie können die Realität aufpeppen und vieles mehr. Wenn Sie unter Ihrer Fantasie leiden, könnte das an Ihrer moralischen Bewertung liegen - dann hilft z.B. eine Sexualberatung dabei, mit Ihrer Fantasie anders umzugehen.

Wie bringe ich Kink in meine Beziehung?

Nun entweder, Sie kennen sich bereits aus und bisher war es aber in der (neuen) Beziehung kein Thema, oder Sie haben Kink neu für sich entdeckt und möchten es nun mit Ihrer/Ihrem Partner*in ausleben. In beiden Fällen sollten Sie nicht mit der Tür ins Haus fallen. Wenn noch nicht geschehen, sollten Sie zunächst Gespräche allgemein über Sexualität etablieren und dann langsam vorgehen. Machen Sie sich bewusst, dass Ihr Gegenüber höchstwahrscheinlich wenig bis keine Berührungspunkte mit dieser Thematik hatte und erinnern Sie sich an die vielen Momente, in denen Sie gestaunt haben als Sie sich in die Thematik eingearbeitet haben. Geben Sie Ihrem Gegenüber Zeit, das Gehörte zu verarbeiten.

siehe auch Thema kink aware

Wie werde ich meinen Fetisch wieder los?

Fetische können unliebsam sein oder werden und dann leidet die Person unter ihnen. Es kann auch sein, dass sich der Fetisch einengend auf die Sexualität auswirkt und eine nahliegende Reaktion ist dann, sich davon befreien zu wollen. In solchen Fällen kann eine Sexualtherapie hilfreich sein. Meine Herangehensweise wäre hier die Situation zu verstehen und auf die zugrundeliegenden Bedürfnisse zu schauen, gibt es auch etwas Positives? Kann mit gewissen Modifikationen die Belastung in etwas Nützliches transformiert werden? Können wir die Handlungsspielräume sanft erweitern und so den Raum für Möglichkeiten ausdehnen? Ein Unterdrücken des Fetisch ist jedenfalls in den meisten Fällen nicht zielführend, sondern macht das empfundene Leid meist nur noch größer.