Sexualität in Krankheit, Palliativ- und Trauerbereich

Paarberatung und Sexualberatung online oder vor Ort in Zeiten der Trauer

Wenn du dir Unterstützung wünschst, einen Ort, wo du trauernd sein darfst, oder auch wenn du dir Sorgen machst, ob deine Trauer noch "normal" ist oder ob du in eine Depressio​​n abrutschst, dann gönne dir die Unterstützung durch eine*n Trauerbegleiter*in oder eine*n Berater*in, der/die sich damit auskennt. Auch gibt es in fast jedem Ort Trauergruppen. Du musst nicht alleine trauern, es gibt Menschen, die dir gerne tröstend zur Seite stehen, solange es dir gut tut.

Wir arbeiten wissenschaftsbasiert, kennen unsere Grenzen und gehen individuell auf deine Bedürfnisse ein.

Wir beraten dich gerne zum Thema "Sexualität in Krankheit, Palliativ- und Trauerbereich"
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Fragen und Antworten

Wozu ist Trauer gut?

Die Theorie von dauerhaften Bindungen geht davon aus, dass für unser Erleben von Trauer vor allem innere Repräsentanzen eine Rolle spielen. Die emotionale Verbindung zu einem nahen Menschen ist trotz des Todes deutlich spürbar, und gelingende Trauerarbeit findet einen guten Umgang damit. Trauer ist eine Übergangsemotion, die Loslassen, Abschied und Neubeginn möglich macht. Und Trauer hält die Verbindung zum verlorenen Menschen aufrecht, auch wenn er oder sie real nicht mehr greifbar ist. Und dann genau gelingt Trauer gut und gesund: Wenn sie sein darf, abfließen darf, aber eben nicht loslassen m u s s, sondern im Gegenteil: Verbindung möglich macht. Es geht um Aussöhnung, Versöhnung, einen neuen Platz im Herzen.

Warum ist Trauer belastend für mein Umfeld, meine Partnerschaft und meine Sexualität?

Trauerarbeit ist eine Bindungsarbeit mit hoher emotionaler Energie, und dies kann manchmal das ganze "System" irritieren: Wie viel Energie ist dann noch für die anderen Menschen um mich herum übrig, z.B. für meine Kinder oder meine*n Partner*in? Welche Unterstützung brauche ich? Auch in Bezug auf meine Sexualität: welche Rolle spielt sie in der Trauerzeit, welche Rolle darf oder kann sie spielen? Trauern ist eine normale Reaktion und nur in seltenen Fällen wird sie als pathologisch bezeichnet. Trauern braucht seine Zeit.

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Medienbeiträge unserer Expert*innen

Podcast zu Sexualität in Krankheit und Trauer

Patricia Liebeskind bietet in ihrer Fachpraxis für Beckenbodenphysiotherapie (Physiopelvica der AG GGUP) und Beckengesundheit (urologisch, gynäkologisch, proktologisch und genital) auch begleitende Fachberatung im Bereich klinische Sexologie und Sexualität (Sexocorporel, Systemisch). Nebenher ist sie ehrenamtlich in der Hospiz als Trauer- und Sterbebegleiterin tätig und weiß: Sexualität ist auch da präsent und ein menschliches Bedürfnis.