Belastende Erlebnisse in der Vergangenheit
Deine Sexualität oder Eure Partnerschaft laufen irgendwie nicht rund aufgrund von belastenden Erlebnissen in der Vergangenheit?
Lass dich von unseren Expert*innen darin unterstützen, die Vergangenheit zu überwinden. In der Beratung finden wir gemeinsam raus, wie du
- dich selbst besser regulieren kannst,
- was du von deinem Partner/deiner Partnerin brauchst,
- was noch geklärt werden muss.
Wie gut oder schlecht es in der Paarbeziehung oder auch in der Sexualität läuft, hat viel damit zu tun, was beide schon vorher, jede*r für sich, erlebt haben. Denn hinter Bindung und Sexualität stehen individuelle Lerngeschichten. Und was hier früh erlebt wurde, kann durchaus zu einer Art „Werkseinstellung“ werden, die sich auch auf weiteres Erleben, noch Jahre später auswirken kann. So generieren Belastende Erlebnisse in Kindheit und Jugend oder in ersten Paarbeziehungen unter Umständen „wunde Punkte“ oder „Alarmglocken“, über die man später immer und immer wieder stolpert – auch wenn es vielleicht in der neuen Realität gar nicht so bedrohlich ist, wie es damals war. Oft sind wir uns dessen sogar durchaus bewusst. Die Frage ist: wie kommt man da raus? Wie kann man wunde Punkte aus der Vergangenheit so versorgen, dass sie heute nicht immer wieder unnötig schmerzen? Wenn du sowas kennst, bist du bei einer Beraterin mit Traumakompetenz gut aufgehoben. Sie weiß, wie die „Nachversorgung“ gelingen kann. Und auch wenn ihr als Paar immer wieder eure alten wunden Punkte malträtiert, macht traumasensible Paartherapie Sinn – denn miteinander könnt ihr neu lernen, dass es im Leben gar nicht mehr so schlimm ist wie damals, dass es viel schöner ist, als ihr euch zu glauben wagt. Ihr könnt gegenseitig eure wunden Punkte heilen, statt sie immer wieder „aufzuknibbeln“.
Wir arbeiten wissenschaftsbasiert, kennen unsere Grenzen und gehen individuell auf deine Bedürfnisse ein.

Inhaltsverzeichnis zum Thema
3 Tipps von Expert*innen
Wie kannst du es erreichen, zu werden der du bist?
Surface/ Oberfläche
Beobachte deine aktuelle Lebenssituation und wie du sie bewältigst.
Center/ Mittlere Ebene
Lerne deine Ressourcen, Fähigkeiten, Strategien und Muster kennen, die dir helfen, immer wieder neu Ziele zu finden, dein Leben zu gestalten und auch Herausforderungen und Schwierigkeiten zu bewältigen.
Source/ Basis
Erkenne deine Basis in biographischen Erfahrungen, vor allem der (frühen) Kindheit, welche deine Bindungsmuster und Muster emotionaler Regulation begründen.
Expert*innen Interviews
Tiefenpsychologisch fundierte Beratung
Was ist das Besondere an tiefenpsychologisch fundierter Beratung?
Die tiefenpsychologisch fundierte Beratung basiert u.a. auf der Annahme, dass Konflikte aus der Vergangenheit das aktuelle Erleben und Verhalten beeinflussen. Diese Konflikte tragen wir alle, bewusst oder unbewusst, in unseren Beziehungen aus.
Was unterscheidet Tiefenpsychologie von anderen Ansätzen?
Im Vergleich zur klassischen Psychoanalyse ist die Tiefenpsychologie fokussierter, strukturierter und pragmatischer auf die aktuellen Problemstellen ausgerichtet.
Die Verhaltenstherapie konzentriert sich mehr auf die Veränderung von Gedanken und Verhalten durch Übungen, während die Tiefenpsychologie nach den tieferen Ursachen sucht.
Und die systemische Therapie betrachtet die Probleme eher im Zusammenhang von sozialen Systemen als in der individuellen Biografie.
Wann ist Tiefenpsychologie das Richtige für mich?
Gerade wenn ich es mir schon so oft vorgenommen habe, dass ich beim nächsten Mal anders reagiere und es dann doch genau so wieder mache, scheint da etwas Stärkeres, vielleicht auch nicht Bewusstes durch mich durch zu reagieren. Wer kennt das nicht?
Und da wird es für mich spannend in der Beratung. Im Einzel, damit dieser Mensch sich besser verstehen kann und sich dadurch auch besser lenken kann. Und mit dem Paar, denn deren gemeinsames Muster sind genau von diesen tieferliegenden Themen (Verletzungen, Glaubenssätzen, Überlebensmechanismen…) bestimmt.
Bei Paaren ist für mich daher der Ansatz der Emotionsfokussierten Paartherapie (EFT) so sinnvoll, da er genau bei diesen Mustern ansetzt. In der Einzelberatung verwende ich zusätzlich gerne die Aktive Imaginationstherapie, die das innere Bilderleben nutzt. Das hilft, wenn jemand „zu viel denkt“. Und im EssenzCoaching erweitern wir die Ausrichtung um eine spirituelle Ebene, was auch immer das für Sie heißt: eine Werte-, Sinn- oder höhere/weitere Ebene.
Warum du mit dir selbst freundlicher sein darfst

"Beratung bedeutet für mich, mit ganzem Herzen Menschen darin zu begleiten, ihren ganz persönlichen Raum für Entwicklung zu gestalten."
ProfilseiteHast du dich heute bereits gefragt, wofür du diesem Tag dankbar bist oder was du vielleicht Gutes erreicht hast?
Möglicherweise geht es dir wie vielen meiner Klient*innen und du hast es nicht getan. Statt dessen hast du vielleicht darüber nachgedacht, was den Tag über schief gegangen ist oder wo du Fehler gemacht hast. Wo du anderen Schwierigkeiten gemacht hast oder Konflikte verursacht.
Und dabei hast du dir bestimmt immer wieder vorgenommen, in deinen Beziehungen zu anderen Menschen freundlich und achtsam zu sein. Und dann ist es dir doch passiert, dass du deiner Partnerin gestresst viel zu kurz geantwortet hast oder deinen Kollegen ärgerlich abgewiesen hast oder im Verkehr über den „langsam“ Vorausfahrenden geschimpft hast oder auf andere Weise unfreundlich und unachtsam warst.
Wieso ist es wichtig, freundlich zu dir selbst zu sein?
Denke doch hier und jetzt einmal darüber nach, wie freundlich und achtsam du zu dir selbst bist. Möglicherweise „vergisst“ du jeden Tag eine sehr wichtige Person in deinem Leben. Und dabei verbringst du so viel Zeit mit dir, nämlich 24/7. Wie gestresst bist du wohlmöglich allein durch deine fehlende Freundlichkeit mit dir selbst? Und wie wirkt sich dieses Gestresst sein auf deine Stimmung, dein Verhalten aus?
Wie fange ich damit an, Achtsamkeit mit mir selbst zu üben?
Angenommen, du könntest zu dir sagen: „Ich bin ein Mensch. Ich bemühe mich jeden Tag um Freundlichkeit. Ich mache es mittelgut. Und ich fange bei mir selbst an. Und meine Freundlichkeit mit mir selbst darf sich auf die Menschen in meiner Umgebung ausbreiten. Und ich bin dankbar für diese Möglichkeit.“ Was könnte sich verändern?
Warum du deine Stärken nicht fühlen kannst

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ProfilseiteWann taucht das Thema Stärken in der Beratung auf?
Es ist ein häufiges Thema in der Beratung von Menschen mit belasteter Biographie in der Paarberatung oder Einzelberatung. In einer an Ressourcen orientierten Beratung finden wir immer auch Fähigkeiten und Stärken, welche auch im Alltag genutzt werden. Um sich zu schützen oder emotionale Sicherheit zu gewinnen. Allein: es fehlt oft das Gefühl, es gut gemacht zu haben, erfolgreich und selbstwirksam gewesen zu sein. Eher stellen sich schlechte Gefühle oder Gedanken ein: nicht genug gemacht zu haben oder zu sein, nicht wert zu sein, verlassen oder ungesehen.
Wenn es dir so geht, dann kennst du vielleicht auch, dass es sich gar nicht wie eine Stärke oder eine ressourcenvolle Eigenschaft von dir anfühlt. Möglicherweise eher wie eine Not. Du kannst gut mit dir allein sein, jedoch fühlst du dich trotzdem verlassen. Du übernimmst gerne Aufgaben für andere und fühlst dich dennoch nicht gesehen. Du kannst dich bis an deine Grenzen für ein Ziel einsetzen und es ist doch niemals gut genug.
Wie kommt es, dass ich meine Stärken nicht als solche wahrnehme?
Das kann daran liegen, dass deine biographisch erlernte Fähigkeit damals aus einer Not heraus entstanden ist. Starke Belastungen oder Traumata bringen immer auch Strategien und Muster hervor, welche die betroffene Person geschützt und ihr (Über-)Leben gesichert haben. Diese Muster sind meist sehr stabil und zumeist auch unbewusst. Zudem ist ihre Aktivierung an die damals erlebte Not emotional gekoppelt.
Wenn du also für dich alleine etwas Gutes tust, fühlst du vielleicht eher dein Gefühl von damals. Ich bin allein, niemand schaut nach mir, ich muss es alleine schaffen. Wenn du für andere da bist, versorgst und Aufgaben übernimmst, fühlst du möglicherweise ein Gefühl aus deiner Vergangenheit, ich werde nicht gesehen. Oder du arbeitest jeden Tag daran, erfolgreich zu sein und es fühlt sich für dich so an, dass du jeden Tag scheiterst, weil du deinen Bezugspersonen in der Kindheit niemals gut genug warst.
Wie kann ich lernen, mir meine Stärken bewusster zu machen und sie anzunehmen?
Was du nun tun darfst, ist, dir diesen Zusammenhang zwischen deinen Stärken und möglicherweise belastenden Gefühlen bewusst zu machen. Dann kann es gelingen, deine ressourcenvollen Fähigkeiten und Eigenschaften von sich unbewusst einstellenden negativen Gefühlen zu entkoppeln. Das ist ein eher langsamer und zeitintensiver Prozess. Jedoch einer, der sich lohnt.
Wie du mehr du selbst sein kannst

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ProfilseiteWoher kommt es, dass ich mein Verhalten an andere anpasse?
Es ist eine grundsätzlich menschliche Erfahrung. Wir möchten uns so oder so verhalten, wollen dieses oder jenes so oder so erleben und fühlen, stellen uns vor, so oder so wären wir glücklich und sind es dann doch nicht. Wir sind kurz gesagt oftmals nicht die, die wir sein wollen. Sondern anders. Vielleicht kennst du diese Erfahrung und hast sie auf die ein oder andere Art bereits gemacht.
In meinen Beratungen und Coachings mit Einzelpersonen, Paaren und Familien geht es häufig auch darum, dass Menschen lernen wollen, sie selbst zu sein. „Werde, der du bist“ ist bereits ein Zitat des antiken griechischen Dichters Pindar, der zur Selbsterkenntnis aufruft, sein wahres inneres Wesen durch Lernen und Erfahrung zu entfalten. Hier treffen für mich philosophische, psychologische, sowie bindungsbasierte und traumasensible Aspekte zusammen.
Wie kann mir eine Beratung dabei helfen, mehr zu mir selbst zu werden?
In der Erfahrung, dass wir nicht die sind, die wir sein wollen, bewegen wir uns meist auf der ersten Ebene. Wir setzen uns Ziele und verfehlen sie. Wir behaupten Werte und handeln entgegen. Wir wollen in Beziehung sein und werden missverstanden. Wir möchten eine Gewohnheit verändern und schaffen es nicht. Auf der ersten Ebene erscheinen diese Schwierigkeiten als Problem, das wir beseitigen wollen.
Unsere Kompetenzen, solche als Probleme erkannten Schwierigkeiten, Muster, Vorstellungen und Glaubenssätze zu bewältigen oder zu verändern befinden sich meist auf der zweiten Ebene. Oftmals sind uns diese Strategien der Bewältigung nicht bewusst und dennoch funktionieren sie. Manchmal erscheinen die Schwierigkeiten zu groß oder du hast das Gefühl, nicht kompetent genug zu sein. Dann kann eine Beratung oder ein Coaching dir helfen, Lösungskompetenzen zu erweitern. Du schaust dabei bewusst auf deine Fähigkeiten und Ressourcen, aus Schwierigkeiten werden Übungsmöglichkeiten.
Was mache ich, wenn mir das nicht gelingt?
Es kommt vor, dass es dir trotz vieler Übungsmöglichkeiten nicht gelingt, deine Schwierigkeiten über erweiterte Lösungskompetenzen zu bewältigen. Du hängst bildlich gesprochen in deinen Mustern fest, sie bleiben selbst Problem und werden nicht zur Lösung. Dann kann ein Blick auf Ebene drei hilfreich sein. In der Regel sind uns diese Aspekte unserer Selbst nicht oder nur wenig bewusst. Wo und wann und aus welchem (guten) Grund haben sich deine Bindungsmuster und Muster emotionaler Regulation entwickelt? Kannst du lernen, dich in Akzeptanz und mit Wohlwollen diesen eigenen inneren Anteilen zuwenden?
Auf welcher Ebene du auch immer bewusst dich neuen Erfahrungen stellen magst, du wirst in jedem Fall lernen, mehr du selbst zu sein. In Wahrheit warst und bist du es immer. Auch mit deinen Verletzungen und deinen Schwächen und deinen Ängsten. Du bist ein wundervoller Mensch.
Beratungen
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