Stephan Trillmich
„Entwicklung, Veränderungen stehen an? Vielleicht ausgelöst durch Konflikte oder Krisen? Das lässt sich gestalten! Ich freue mich auf die gemeinsame Wegstrecke mit Ihnen."
Streit / Ehestreit, Sexualberatung, Paartherapie — Online und vor Ort.
Wir arbeiten wissenschaftsbasiert, kennen unsere Grenzen und gehen individuell auf deine Bedürfnisse ein.
Jede Beziehung ist individuell, trotzdem beobachten Paartherapeut*innen wiederkehrende Ursachen für Konflikte in Paarbeziehungen. Diese haben nicht selten mit den anerzogenen Geschlechterrollen und Vorstellungsmustern in unserer Gesellschaft zu tun: Kommunikationsprobleme, unterschiedliche Erwartungen, Finanzen, Zeit, Sexualität, Beziehungen in den Herkunftsfamilien, Eifersucht, Stress, unterschiedliche Werte oder politische Ansichten.
Konflikte in Beziehungen sind aber normal und nicht gleich ein Grund, an der Beziehung zu zweifeln. Manche Paare sind sehr gut darin, Meinungsverschiedenheiten zu verhandeln, für sich Lösungen zu finden und sich nach einem Streit wieder zu versöhnen. Erst wenn bestimmte Streitthemen immer wieder auftreten und die Beziehung belasten, werden Konflikte in der Partnerschaft zum Problem.
Was wollt ihr eigentlich voneinander, wenn ihr streitet – und was bekommt ihr stattdessen? Viele Streits beginnen mit Kritik, darunter liegt aber oft ein Wunsch nach Nähe oder Verständnis. Wenn ein „Du hörst nie zu!“ eigentlich heißt „Ich brauche dich“, wird klar: Der Streit versucht, Verbindung herzustellen – nur auf eine destruktive Weise. Ein wichtiger Lernschritt ist, zu erkennen, was sich jede*r wünscht – und warum es so schwer ist, das direkt zu zeigen.
Bei häufig wiederkehrenden Konflikten geht es meistens nur oberflächlich um das Thema, über das gestritten wird. Oft verbergen sich hinter dem Streit Unsicherheiten, die die Bindung und Beziehung des Paares und damit tieferliegende Bedürfnisse betreffen. Achtet auf Muster – wer spricht zuerst, wer wird lauter, wer zieht sich zurück? Oft ist der Streit nicht das eigentliche Problem, sondern Ausdruck von Überforderung, alten Prägungen, fehlender Sprache für Emotionen. Eine erste Hypothese: Ihr reagiert nicht nur auf das Jetzt, sondern auf frühere Verletzungen – meist unbewusst. Ziel ist es, das automatische Reagieren zu erkennen und in bewusstes Handeln zu verwandeln.
Mit der richtigen Unterstützung, vor allem durch eine Paartherapie, die auf Bindungsverhalten fokussiert, können Paare Wege finden, diese Herausforderungen zu bewältigen und gesündere Bindungsmuster zu entwickeln. Eine emotionsfokussierte Paartherapie (EFT) ist hier das Vorgehen der Wahl.
Offene Kommunikation, Empathie und das Bemühen, die individuellen Bedürfnisse und Wunden des Partners zu verstehen, können dabei helfen, eine stärkere und erfüllendere Partnerschaft aufzubauen.
Unsere Kommunikation beruht auf Mustern, die wir in der Vergangenheit von unseren Bezugspersonen gelernt haben. Deswegen fällt es uns in Momenten, in denen wir viele Gefühle auf einmal empfinden, schwer, konstruktiv mit der Situation umzugehen. Gleichzeitig können wir mit etwas Einsatz diese alten Kommunikationsmuster verstehen und neue Strategien für Streitsituationen finden. Dazu gehören zum Beispiel „Ich-Aussagen“, empathisches Zuhören, Klarheit, Ehrlichkeit und eine neue Gesprächsführungskompetenz und Geduld: Gelingende Kommunikation kann man lernen!
"Es fängt harmlos an. Dann spitzt es sich zu. Und irgendwann brülle ich. Ich höre mich Sachen sagen, die ich nicht so meine. Ich weiß das – und mach trotzdem weiter. Ich bin nicht stolz darauf. Ich will, dass es aufhört. Wie geht das?"
Wie wäre es, mitten im Streit zu sagen: „Ich will das so nicht – lass uns sofort aufhören?“ Statt weiter zu eskalieren, kannst du den Streit beenden, ohne das Gespräch abzubrechen. Du gehst raus aus dem Kampf – bleibst aber in der Beziehung. Du bleibst im Raum. Oder sagst, wann du wiederkommst. So zeigst du: Ich bin zwar gerade überfordert, aber ich bin nicht weg. Das schafft Sicherheit – für euch beide.
Wenn du den Streit beendet hast – was ist in diesem Moment dein sehnlichster Wunsch? Vielleicht wünschst du dir nicht Ruhe, sondern Nähe. Vielleicht willst du nicht weg, sondern dich gesehen fühlen. Dein Wunsch ist der bessere Kompass als dein Zorn. Wenn du spürst, was du eigentlich brauchst, kannst du anders sprechen. Ehrlicher. Weicher. Und du gibst der anderen Person die Chance, dich zu erreichen – statt sich zu verteidigen.
Wenn ihr eure Gemüter etwas beruhigt habt, diskutiert lieber so: Jeder nimmt erst die Position der einen Seite ein – und argumentiert ausschließlich dafür. Die andere Person vertritt die andere Position und argumentiert ausschließlich dagegen. Dann wechselt ihr die Rollen und macht dasselbe mit der anderen Perspektive. So fühlt ihr, was stimmig ist. Nicht: Wer hat recht?
Eine Paartherapie oder Paartherapie hilft bei festgefahrenen Streitmustern dabei, die zugrunde liegenden Themen besser zu verstehen, eigene Verhaltensmuster zu reflektieren, die Kommunikationsstrategien verbessern, Konfliktlösekompetenzen aufzubauen und Bindung und Vertrauen in der Partnerschaft zu stärken.
Wenn die wiederkehrenden Streitigkeiten so belastend werden, dass eine Trennung im Raum steht, kann die*der Paartherapeut*in auch als Mediator*in fungieren und bei der Klärung der Trennung und den anstehenden Vereinbarungen bezüglich Beziehungsende, Sorgerecht und ähnlichem unterstützen.
„Entwicklung, Veränderungen stehen an? Vielleicht ausgelöst durch Konflikte oder Krisen? Das lässt sich gestalten! Ich freue mich auf die gemeinsame Wegstrecke mit Ihnen."
„Beratung bedeutet für mich, mit ganzem Herzen Menschen darin zu begleiten, ihren ganz persönlichen Raum für Entwicklung zu gestalten."
„Beratung bedeutet für mich, mit ganzem Herzen Menschen darin zu begleiten, ihren ganz persönlichen Raum für Entwicklung zu gestalten."
„Echt in Begegnung unterstütze ich Einzelne und Paare darin in der Tiefe, sinnlich, IM Kontakt nicht nur wieder zu landen - sondern neue Welten zu ergründen!"
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